Hybrid-DRG: Anspruch hoch – Umsetzung aktuell nicht tragfähig
Liebe Mitglieder!
Die Hybrid-DRG sollen die Ambulantisierung voranbringen, werden derzeit jedoch nur in sehr geringem Umfang genutzt.
Aus angiologischer Sicht liegen die Ursachen vor allem in einer unzureichenden Abbildung der realen Kosten – insbesondere bei materialintensiven interventionellen Leistungen – sowie in strukturellen Unklarheiten der Leistungszuordnung.
Diese Problempunkte konnten wir im Rahmen des KV-Workshops klar benennen und als konkrete Mängel in die Diskussion einbringen. Die KV hat darauf bereits reagiert und die Rückmeldungen in die weiteren Prüfaufträge aufgenommen.
Ausblick:
Die kommenden Monate werden entscheidend sein. Mit der anstehenden Neukalkulation und Evaluation der Hybrid-DRG besteht die Möglichkeit, die bestehenden Fehlanreize zu korrigieren. Voraussetzung ist jedoch, dass die tatsächlichen Kostenstrukturen – insbesondere im interventionellen Bereich – realitätsnah berücksichtigt werden. Hier wird es darauf ankommen, dass die Fachgruppen ihre Expertise und Daten weiterhin aktiv einbringen.
Hier planen wir ebenfalls aktiv mitzuwirken, da die Erfahrungen unserer ambulanten Praxen durch sehr unterschiedliche Strukturen, gut widerspiegeln können, was auch bei kleineren Praxen für Kosten anfallen.
P.S. Save- the- date! Mitgliederversammlung 2026 ONLINE am 27. April 18.00 Uhr!
Liebe Grüße aus Berlin, Ihre Alexandra Turowski

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