Die aktuellen Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit stoßen beim Berufsverband der Angiologinnen und Angiologen Deutschlands (BVAD) auf deutliche Kritik.

Aus Sicht des Verbandes senden die geplanten Maßnahmen ein widersprüchliches Signal: Während politisch eine stärkere Ambulantisierung gefordert wird, drohen gleichzeitig Kürzungen im fachärztlichen Bereich – bei absehbar steigender Leistungsnachfrage.

Neben möglichen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität sieht der BVAD auch Risiken für die fachärztliche Weiterbildung. Durch strukturelle Veränderungen im stationären Bereich wird der ambulante Sektor künftig eine größere Rolle in der Weiterbildung übernehmen müssen. Wird dieser gleichzeitig wirtschaftlich geschwächt, ist die nachhaltige Sicherung der Versorgung gefährdet.

Der BVAD wird die weiteren Entwicklungen aufmerksam begleiten und sich weiterhin für verlässliche Rahmenbedingungen in der angiologischen Versorgung einsetzen.